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Egal ob für unterwegs oder als Rückzugsort zu Hause, eine Faltbox ist vielfältig einsetzbar. Wir haben lange Zeit nach einer geeigneten Faltbox für Momo gesucht, die wir auf unsere Obedience Tuniere und Seminare mitnehmen können. Nun sind wir endlich bei Hundhochdrei fündig geworden! Unser Fazit über die Maelson Hundebox* und wie ihr euren Hund ganz leicht an diesen Rückzugsort gewöhnen könnt erfahrt ihr hier!

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Die Auswahl an Hundeboxen im Internet ist groß, doch welche ist die Richtige? Eine schwierige Entscheidung, denn natürlich sollte sie leicht sein, damit man nicht immer so schwer tragen muss. Sie sollte schnell aufzubauen und stabil sein. Und sie sollte vor allem langlebig sein. Schließlich wollen wir sie nicht nach einem Jahr wegschmeißen müssen, weil sie den Strapazen nicht mehr standhält. Wir haben es uns also nicht leicht gemacht und lange nach einer passenden Variante gesucht, bis wir letztendlich bei Hundhochdrei fündig geworden sind.

Wir haben uns für den Softkennel der Firma Maelson entschieden. Die faltbaren Boxen von Maelson gelten ja sozusagen als der „Mercedes“ unter den Hundeboxen. Wir durften testen, ob das Produkt seinem guten Ruf gerecht wird, und können euch sagen: Ja definitiv!

Der Softkennel ist in den Farben beige und anthrazit erhältlich. Da wir unseren auch sehr oft draußen zum Einsatz bringen wollen, etwa im Garten oder auf dem Hundeplatz, war uns die dunklere Farbe lieber. Die Frage der richtigen Größe beschäftigte uns dann schon etwas länger. Der Softkennel ist in 7 verschiedenen Größen erhältlich (von XXS bis XXL). An Seminar- oder Turniertagen muss Momo tagsüber schon eine Weile in der Box ausharren. Daher durfte die Box auf keinen Fall zu eng für sie sein. Es ist wichtig, dass die Hunde darin stehen können und auch nicht zu beengt liegen. Am Ende waren wir uns unschlüssig, ob XS oder S die richtige Größe für Momo ist, aber dank der Erfahrung und Beratung von Hundhochdrei haben wir nun mit XS genau die richtige Größe für unsere kleine Toypudelhündin.

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Wir waren absolut erstaunt, wie schnell die Box von Hundhochdrei geliefert wurde und haben sie natürlich sofort, als sie bei uns ankam, im Garten ausgepackt und aufgestellt. Momo war, wie man es von ihr kennt, sehr neugierig und saß bereits in der Box, als wir noch mit dem Aufbauen beschäftigt waren. Unsere anfänglichen Bedenken, ob es uns gelingen wird den Hund an die neue Box zu gewöhnen, wurden also gleich zerstreut.

Der Softkennel ist mit seinem geringen Gewicht und seinen Tragegriffen ideal für unterwegs. Zudem ist die Box rasch mit wenigen Handgriffen aufgebaut und wieder zusammengefaltet. Sie ist überaus stabil und qualitativ hochwertig verarbeitet. Die Box hat nicht nur vorne einen Eingang, sondern lässt sich auch an einer der Seiten und oben komplett öffnen. Dabei können die Rollos und Netzgitter einzeln aufgerollt werden. An den oberen und unteren Ecken befinden sich Sicherheitslaschen, so dass man die Box auch bequem im Auto auf der Rückbank befestigen kann. Wenn ihr also eine wirklich robuste und sichere Box sucht, egal ob für zu Hause oder unterwegs wie wir, dann kann ich euch diese nur empfehlen. Ihr könnt sie in allen Größen und Farben bei Hundhochdrei bestellen. asd

Für uns war von Anfang an klar, dass wir Momo nicht einfach so beim ersten Seminar dort hineinsetzen können, sondern dass wir sie zuerst zu Hause eine Weile daran gewöhnen müssen. Sie muss die Box als ihren Rückzugsort akzeptieren, doch wie fängt man damit an…

  1. Schritt: Als erstes haben wir alle Rollos (vorne, an der Seite und oben) aufgemacht und Momo mit Leckerlies durch die Box gelockt (da Momo beim Aufbau schon in der Box saß, kostete sie das nicht sonderlich viel Überwindung)
  2. Schritt: Wir haben Leckerlies in die Box gelegt, cm für cm weiter hinein, bis Momo ganz in die Box gehen musste, um an die Leckerlies zu kommen. (Wichtig ist hier, dass der Hund die Erfahrung macht, dass er jederzeit wieder rausgehen kann.)
  3. Schritt: Als Momo in der Box war, haben wir ein paar Geräusche mit dem Reißverschluss gemacht, allerdings nur kurz und dann wieder ein Leckerli in die Box gelegt. Die Rollos blieben weiterhin geöffnet.
  4. Schritt: Dann haben wir die Box in unserem Wohnzimmer an einen ruhigen Ort gestellt und ihr eine kuschelige Decke reingelegt, in der Hoffnung, dass sie in den nächsten Tagen vielleicht mal von selbst in die Box geht, um zu schlafen. Das hat glücklicherweise auch nicht lange gedauert. Als wir alle nicht damit gerechnet haben, scharrte es plötzlich in der Box. Momo zerwühlte alles, raufte die Decke zu einem Kneuel zusammen und machte es sich so richtig bequem.
  5. Schritt: Einige Tage später haben wir dann unser Boxtraining wieder aufgenommen. Mit Leckerlie in die Box gelockt, die Seitenöffnung geschlossen, einige Sekunden später aber gleich wieder aufgemacht und mit einem Hundekeks in der Box belohnt. Das vordere Rollo haben wir dabei am Anfang noch offen gelassen. Irgendwann später haben wir zum ersten Mal die ganze Box für kurze Zeit geschlossen und nach ein paar Sekunden wieder geöffnet.
  6. Schritt: Dann haben wir damit angefangen, eine Zeit lang den Futternapf immer in die Box zu stellen anstatt ihr wie sonst das Futter in der Küche zu geben.
  7. Schritt: Damit der Hund längere Zeit in der Box verweilt und dabei beschäftigt ist, eignet sich ganz besonders ein Kong. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Kong-Rezepte (z.B. etwas mit Joghurt, Quark, Hüttenkäse oder Hundeleberwurst). Anfangs kann man die Rollos dabei immer offen lassen. Irgendwann schließt man dann nur eine Seite, ein anderes Mal verschließt man alle Teile für ein paar Minuten, und versucht das Zeitfenster von Mal zu Mal immer weiter auszudehnen. Natürlich ist so ein Boxtraining schon mit Junghunden sinnvoll, denn auch Junghunde brauchen einen Rückzugsort.

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Wichtig bei alledem ist: Den Hund in der Box immer wieder mit Leckerlies bestätigen, vor allem in der Anfangsphase, wenn der Hund noch etwas skeptisch ist, und vor allem, wenn sich der Hund überwindet und ganz von selbst hineingeht. Man sollte dem Hund Zeit lassen sich mit der neuen Box anzufreunden, also viel Geduld haben und keinen Druck aufbauen. Der Hund soll lernen, dass er darin nicht eingesperrt ist sobald er hineingeht. Hat der Hund die Box einmal für sich als Rückzugsort akzeptiert, sollte man ihn dort in Ruhe lassen. Er soll wissen, dass er an diesem Ort von allem seine Ruhe findet. Gerade in Familien mit kleinen Kindern, sollte den Kindern erklärt werden, dass sobald der Hund in der Box verschwindet auch in Ruhe gelassen werden sollte. Das bedeutet, ihn nicht zu rufen und nicht die Hände in die Box zu stecken, um ihn laufend zu streicheln. Auch ein Hund muss sich an einen Ort zurückziehen können, wo er von allen in Ruhe gelassen wird.

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Als wir am Vorabend vor einem unserer Obedience-Seminare unser gesamtes Equipment samt Box im Hausflur zurechtgerichtet haben, hat sich Momo direkt in ihre Box gelegt, damit man sie nicht vergisst am nächsten Tag mitzunehmen. Für uns ein Zeichen, dass sie ihre neue Box als ihren Platz lieb gewonnen hat. Inzwischen hat Momo darin auch ein Obedience-Seminar überstanden und konnte sich im Laufe eines langen stressigen Tages immer wieder dort ausruhen. Die Box hat sich bei uns als überaus praktisch erwiesen und wir möchten sie nicht mehr missen. Wir können sie euch also wärmstens empfehlen, genauso wie den Onlineshop Hundhochdrei.

Schaut doch einfach mal selbst auf der Website oder Facebook Page von Hundhochdrei vorbei und überzeugt euch selbst. Neben den Maelson Hundeboxen findet ihr dort alles, was das Hundeherz begehrt;)

*Testprodukt das mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt wurde //

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